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aktualisiert am: 23.07.2010

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19.07.2010

Grillen – ein gesunder Sommerspaß


Mann beim Grillen

Warme Sommerstrahlen auf unserer Haut machen Lust auf Sommerabende im Freien. Dabei muss natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Grillen ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch eine leichte und schonende Art der Zubereitung. Das Fleisch wird bei circa 250 Grad Celsius gegart. Dabei bildet sich eine braune Oberfläche, die verkrustet und so verhindert, dass der Fleischsaft austritt. Das Fleisch bleibt zart und saftig. Gleichzeitig treten kaum Nährstoffverluste auf. Beim Braten, Kochen oder Schmoren sieht das schlechter aus. So ist langes Kochen ein Vitaminkiller, da Vitamine beim Kochvorgang aus dem Nahrungsmittel herausgelöst werden. Insbesondere dann, wenn die Speisen mehrmals aufgewärmt oder über einen langen Zeitraum warm gehalten werden.

Grillgerichte sind leicht und fettarm
Grillgerichte sind darüber hinaus leicht und fettarm. Denn das Grillen an sich ist eine fettarme Zubereitungsmethode. Man kann auf zusätzliches Fett bei der Zubereitung gänzlich verzichten oder die Fettmenge durch das direkte Bestreichen des Grillguts mit Öl zur Geschmacksverbesserung begrenzen. Werden dann noch von Natur aus fettarme Fleischstücke als Grillgut verwendet, können Grillgerichte rundum schmackhaft und gesund sein.

Was ist geeignetes, fettarmes Grillgut?
Zu jedem Grillabend gehören natürlich die Klassiker wie Brat- und Grillwürstchen. Doch gerade bei diesen beliebten Produkten handelt es sich nicht um fettarme Varianten. Am besten ist es, den Grillabend abwechslungsreich zu gestalten. Neben den „ungesünderen, fettreichen“, aber schmackhaften Würstchen sollten auch magere oder nur leicht fettdurchzogene Fleischstücke verwendet werden. Das sind beispielsweise Filetstücke vom Schwein, aber auch Hüft- und Rumpsteaks vom Rind. Eine besonders fettarme Variante sind Hähnchenbrust- und Putenbrustspieße. Auch Lammfleisch ist zum Grillen geeignet.

Von Natur aus fettarm sind natürlich auch alle Gemüsesorten. Viele davon lassen sich auch hervorragend zum Grillen verwenden. Dies gilt z.B. für Zwiebeln, Paprika, Maiskolben oder Pilze. Gemüse sollte bei keiner ausgewogenen Hauptmahlzeit fehlen und ergänzt hervorragend das gegrillte Fleisch.

Geschmack für's Grillgut?
Natürlich lässt sich das Grillgut natur und nur leicht gepfeffert sowie leicht gesalzen genießen. Wer mehr für sein Geschmackerlebnis benötigt, der kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Marinaden geben dem Fleisch die richtige Würze und verfeinern den Geschmack. Insbesondere dann, wenn es sich um eine Fleischsorte mit weniger intensivem Eigengeschmack wie Hühnerfleisch handelt. Marinaden bestehen beispielsweise aus Öl, Wein oder Bier. Mit Zutaten wie frischen Kräutern, Senf oder Essig lässt sich das Aroma in jede gewünschte Richtung verändern. Das Grillgut kann mit der Marinade leicht betupft werden oder aber auch darin eingelegt werden. Eingelegtes Grillgut sollte jedoch vor dem Grillen mit einem Papiertuch gut trocken getupft werden.

Gefahren beim Grillen
Auch wenn es gelingt durch Abwechslung in der Grillgutauswahl und Fantasie beim Würzen schmackhafte und fettarme Grillgerichte zu zaubern, so birgt das Grillen doch auch Risiken. Gegrilltes kann krebserregende Stoffe enthalten. Diese krebserregenden Stoffe tragen den Namen heterozyklische Amine und sind in hohen Mengen in verbranntem Fleisch enthalten und werden mitgegessen. Auch krebserregende PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) entstehen, wenn Fett, Fleischsaft oder Marinade in die Glut tropft. Diese werden eingeatmet oder lagern sich auf dem Grillgut ab und werden dann mitverzehrt. Um den Gehalt an diesen gesundheitsschädlichen Stoffen zu reduzieren, gilt es ein paar kleine Tipps zu beherzigen:

  • Bevorzugen Sie fettarmes Fleisch, dann kann auch kein Fett in die Glut tropfen. 
  • Tupfen Sie mariniertes Fleisch vor dem Grillen ab. 
  • Vermeiden Sie Anbrennen oder schneiden Sie schwarze Stellen ab und essen Sie diese nicht mit. 
  • Aluminiumschalen und Alufolie bieten einen guten Schutz vor den krebserregenden Stoffen aus dem Rauch.