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Magnesium - Mehr als ein Mineralstoff
Magnesium ist Bestandteil fast aller Körperzellen. Denn Magnesium ist am Knochenaufbau beteiligt und spielt bei der Muskelkontraktion eine wichtige Rolle. Aber auch im Stoffwechsel aktiviert Magnesium mehr als 300 Enzyme.
Insbesondere bei Menschen, die täglich Stress ausgesetzt sind, kann der Magnesiumhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten.
Typische Mangelerscheinungen sind:
- Nervosität, innere Unruhe
- Reizbarkeit
- Schlaflosigkeit
- Konzentrationsschwäche
- Schwindel
- Muskelschwäche/krämpfe
- Herabgesetzte Stressbewältigung
- Schnelle Ermüdbarkeit, Schwächegefühl
Um einem solchen Ungleichgewicht vorzubeugen, sollte eine ausgewogene Ernährung immer ausreichend Magnesium beinhalten. Wählen Sie daher regelmäßig magnesiumreiche Lebensmittel aus, dann bleibt ihre Magnesiumbilanz im Gleichgewicht!
Magnesium findet sich hauptsächlich in Nüssen und Samen. Aufgrund des hohen Kalorien- und Fettgehaltes sollten Nüsse jedoch nur sparsam verzehrt werden. Zum Beispiel eine halbe Hand voll täglich.
Weiter Magnesiumlieferanten sind Vollkorngetreideprodukte. Je höher der Ausmahlungsgrad des Mehles ist, umso mehr Magnesium ist in diesem enthalten. Aber auch Kartoffeln und viele Gemüsesorten (insbesondere grünes Gemüse) tragen zur Magnesiumversorgung bei.
Bei Obst stellen Orangen, Bananen und Beerenobst gute Quellen für Magnesium dar.
Milch- und Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch enthalten auch Magnesium. Zwar ist der Gehalt wesentlich geringer im Vergleich zu Nüssen und Samen, trotzdem bieten auch sie in fettarmer Variation und Zubereitung eine gute Quelle für Magnesium.
Beachten Sie, dass die Verarbeitung von Obst und Gemüse zu Magnesiumverlusten bei der Zubereitung führen kann. Dies gilt vor allen Dingen dann, wenn das Kochwasser nicht weiterverwendet wird.
