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Ein guter Start in den Tag: Tipps für ein gesundes Frühstück
Ist es nicht erschreckend, das ein Drittel unserer Schulkinder ohne Frühstück aus dem Hause geht? Das Frühstück ist eine wichtige Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit am Tag. Fangen Sie an mit der Ernährungsumstellung: Sparen Sie Fett beim Frühstück. Ein Beispiel: Zwei Scheiben Brot mit Butter oder Margarine, eines belegt mit Salami, das andere mit 45 prozentigem Goudakäse machen zusammen 70 g Fett.
Suchen Sie nach fettarmen Alternativen. Lassen Sie immer wieder mal das Streichfett unter dem Belag weg. Eigentlich ist es ja nur dafür da, dass die Wurst nicht vom Brot fällt. Wählen Sie anstelle dessen Quark, fettarmen Frischkäse, Senf oder Tomatenmark. Wählen Sie fettarme Beläge wie Schinken (ohne Fettrand), Kassler, Roastbeef, Putenaufschnitt, wenig oder fettarmen Käse. Auch Kräuterquark oder vegetarische Aufstriche können Abwechslung auf dem Speiseplan bedeuten. Auch das Auge isst mit: Eine Tomate, etwas Gurke oder Paprika, ein Stückchen Birne auf dem Käse, das sieht doch gleich viel netter aus – und trägt nebenbei zu einer höheren Ballaststoffzufuhr, höherem Sättigungseffekt, mehr Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sowie größerer Befriedigung beim Essen bei. Wie wäre es mal mit einem Müsli (auf den Fettgehalt beim Kauf achten), mit frischem Obst, Milch oder Joghurt (0,1 %)? Oder frühstücken Sie mal englisch: 1 Glas frisch gepresster Orangensaft und einen Porridge (4 Esslöffel kernige Haferflocken mit 1 Prise Salz und Wasser aufgekocht, 100 ml Milch darüber gießen, nach Geschmack mit etwas Zucker bestreuen).
Rechenbeispiel
Zwei Brote, eines mit Magerquark und Marmelade, das andere mit Senf bestrichen und rohem Schinken und Gurke belegt, machen etwa 7 g Fett (das sind 90 % weniger Fett!!). Das Müsli und das englische Frühstück schlagen auch mit nur etwa 7 g Fett zu Buche. Sie sehen, es ist nicht schwierig, Fett zu sparen, ohne auf den Genuss zu verzichten. Und so machen Sie Ihren ersten Schritt zur Ernährungsumstellung!
Gute Fette
Kaltgepresste pflanzliche Öle, die reich an einfach ungesättigten Fettsäuren sind (z.B. Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Maiskeimöl oder Distelöl). In Meeresfischen, Nüssen und Avocados enthaltenes Fett hat viele Omega-3-Fettsäuren.
Schlechte Fette
Tierische Fette, die aus gesättigten Fettsäuren bestehen, so genannte Transfettsäuren (z.B. Butter, Schmalz, Milchfett); gehärtete pflanzliche Fette (z.B. Kokosfett)
