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aktualisiert am: 25.01.2012

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Guten Morgen! - Fit und ausgeschlafen in den Tag


Familie im Bett

Rund ein Drittel der Deutschen leiden unter Schlafstörungen. Kommt die Schlafenszeit, sind die Geplagten im Gegensatz zum normal Schlafenden, der eine gesunde Müdigkeit verspürt, schon längst im Zustand der Übermüdung, sie drehen und wenden sich in den Kissen und durch die Verspätung, die sie beim Einschlafen erleiden, verkürzt sich die doppelt nötige Ruhezeit – ein Teufelskreis entsteht…

Schlafstörungen können fatale Folgen haben. Denn guter und ausreichender Schlaf ist ausschlaggebend für die Regeneration von Seele, Geist und Körper und stärkt die Abwehrkräfte. Deshalb ist gesunder Schlaf besonders wichtig. Klar, der Körper kann einige schlaflose Nächte jederzeit wieder ausgleichen. Auf Dauer jedoch kann schlechter Schlaf richtig krank machen.

Chronische Müdigkeit und Erschöpfung wirken sich negativ auf die Psyche aus, führen zu Konzentrationsschwäche, erhöhen die Unfallgefahr und können das Risiko für Magen-Darm- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verdoppeln.

Wie viel Schlaf brauchen wir?
Das alte Sprichwort: „Wer länger schläft als sieben Stund’, verbringt sein Leben wie ein Hund“, kann für einen gesunden Erwachsenen durchaus als Richtwert gelten, uneingeschränkt gültig ist es aber nicht. Wie viel Schlaf ein Mensch durchschnittlich braucht, ist sehr unterschiedlich. Mit zunehmendem Alter nimmt die Länge des täglich benötigten Schlafes ab. Ein Säugling schläft ungefähr 16 Stunden am Tag. Kleinkinder haben noch ein Schlafbedürfnis von 11 bis 13 Stunden und Jugendliche kommen mit durchschnittlich 9 Stunden aus. Erwachsene verbringen ungefähr ein Drittel des Tages, 8 Stunden, mit schlafen. Nach dem 50. Lebensjahr sinkt das Schlafbedürfnis oft unter 6 Stunden pro Tag.

Was ist gesunder Schlaf?
Gesunder Schlaf zeichnet sich dadurch aus, dass während der Nachtruhe alle erforderlichen Schlafphasen und -stadien im richtigen Zyklus durchlaufen werden. Nach dem Einschlafen wird der Schlaf zunehmend tiefer: Vom Wachzustand gleitet man über den leichten und oberflächlichen Schlaf in den Tiefschlaf. Dann wird der Schlaf wieder leichter.

Die einzelnen Schlafphasen treten in Schlafzyklen auf. Gesunde Erwachsene durchlaufen vier bis sechs Schlafzyklen. Ein Schlafzyklus dauert zirka 90 Minuten, die Schlafphasen werden in unterschiedlicher Länge durchlaufen. Im Laufe der Nacht nimmt die Dauer der Tiefschlafphasen immer weiter ab, die Traumschlafphasen werden länger.

Jüngeren Erkenntnissen der Schlafforschung zufolge, entscheidet nicht die Dauer, sondern die Tiefe des Schlafes über die ausreichende körperliche und seelische Erholung. Experten gehen inzwischen davon aus, dass fünf Stunden Tiefschlaf zur Regenerierung körperlicher und geistiger Funktionen ausreichend sind, sofern der Tiefschlaf vor drei Uhr nachts beginnt.

Die Tiefschlafphase ist verantwortlich für die körperliche Erholung und auch für das Lernen. Atmung und Herzschlag werden langsamer, der Blutdruck fällt ab und die Augen bewegen sich nicht (so genanntes Non-Rapid-Eye-Movement, Non-REM). Je älter man wird, umso kürzer wird diese wichtige Phase im Vergleich zum Gesamtschlaf.

Die Traumschlafphase hingegen ist gekennzeichnet von auffallend starken Augenbewegungen (Rapid-Eye-Movement, REM) Atmung, Blutdruck und Herzschlag und werden unregelmäßiger und schneller. In der REM-Phase träumt der Schlafende besonders lebhaft und verarbeitet in diesen Träumen die Eindrücke des Tages. Damit der Träumende das Geträumte nicht ausführen kann, sind während dieser Phase die Muskeln extrem schlaff. Wacht man in dieser Phase auf, so kann man am besten von den Träumen berichten.