Anfang Inhaltsbereich:
Regionalgeschäftsstelle Nord-Ost der BAHN-BKK feierlich eröffnet
Neue Anlaufstelle für 100.000 Kunden
(jg) Am 22. Februar 2000 wurde die neue Regionalgeschäftsstelle Nord-Ost der BAHN-BKK in Berlin-Friedrichshain eröffnet. In dem neuen Gebäude arbeiten 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ca. 100.000 Kunden, Vertragspartner und Arbeitgeber in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern betreuen. Die BAHN-BKK ist die Betriebskrankenkasse für Verkehrsunternehmen; sie ist bundesweit tätig.
Vor etwa 50 Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft betonte Hans-Jörg Gittler, der Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden, die Restrukturierung und Modernisierung der BAHN-BKK spiegele sich auch in den neuen Räumlichkeiten wider. So vollziehe die BAHN-BKK seit anderthalb Jahren einen tiefgreifenden Wandel von der Verwaltung zu einem modernen Dienstleister. „Effektive Strukturen und Arbeitsabläufe garantieren eine schnelle Bearbeitung und niedrige Verwaltungskosten. Stichworte sind: Lean Management, ganzheitliche Bearbeitung, qualifizierte Technik-, Personalentwicklungs- und Vertriebskonzepte,“ skizzierte er einige Eckpunkte. Durch diesen Wandel konnten bundesweit Arbeitsplätze gesichert werden, davon allein 200 in Berlin. Auch würde im Sommer weitere 30 Jugendliche eine Ausbildung bei der BAHN-BKK beginnen.
Gittler betonte, der neue Standort sei bewusst gewählt worden. Entscheidend seien die zentrale Lage, die gute Verkehrsanbindung und die Nähe zu Unternehmen des Verkehrsmarktes. Er kündigte an, die BAHN-BKK werde mit Blick auf den Europäischen Markt Arbeitgebern und Arbeitnehmern Service und Leistungen anbieten, die in nicht unerheblichen Maß über das hinausgingen, was gegenwärtig in der gesetzlichen Krankenversicherung verbreitet und üblich sei.
Herwig Schirmer, Staatssekretär für Gesundheit im Land Brandenburg, sprach sich für den Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Gleichzeitig betonte er, dass ein gesamtdeutscher Risikostrukturausgleich notwendig sei. Ansonsten, davon sei er überzeugt, wäre eine Zweiteilung der Gesundheitsversorgung die Folge gewesen. „Sie müssen auch das Gesamtwohl der GKV sehen, nicht nur das eigene Wohl. Denn die GKV brauchen wir auch in 100 Jahren.“ Schirmer begrüßte es, dass eine bundesweit geöffnete BKK auch regional präsent ist. „Sie brauchen den unmittelbaren Kundenkontakt vor Ort und nicht nur per Technik“.
Dr. Johann Bank, Abteilungsleiter Sozialversicherung bei der Senatsverwaltung für Berlin, führte aus, dass die Betriebskrankenkassen die Gewinner der Wahlfreiheit sind. Damit einher gehe aber auch ein großes Maß an Verantwortung gegenüber den Kunden. Dieser Verantwortung käme die BAHN-BKK, etwa durch die neue Geschäftsstelle, nach. Bank sagte zu, dass die Senatsverwaltung den eingeschlagenen Weg zur Senkung insbesondere der Krankenhauskosten in Berlin fortführen werde.
Die Vorsitzende des Verwaltungsrates der BAHN-BKK, Monika Mölke erinnerte daran, dass eine Krankenkasse nur dann dauerhaft wettbewerbsfähig bleibe, wenn sie sich als modernen, kundenorientierten und wirtschaftlich effizienten agierenden Dienstleister verstünde. Die neuen Räumlichkeiten seien ein sichtbares Zeichen für das bisher Erreichte und das in Zukunft zu Erreichende. Sie versprach: „Wir als Selbstverwaltung werden alles daran setzen, die Reformen zügig und erfolgreich weiterzuführen, um noch gezielter und intensiver auf die Wünsche und Erwartungen unserer Kunden eingehen zu können.“
Der Bezirksbürgermeister Friedrichshain, Helios Mendiburu, gratulierte der BAHN-BKK für die gute Wahl des Standortes mitten in Berlin. Dieser Arbeiterbezirk sei schon lange sehr eng mit der Bahn verbunden. So würden täglich etwa 100.000 Kunden den Ostbahnhof nutzen.
In der neuen Geschäftsstelle wurde die zukünftige Unternehmensausrichtung auch sichtbar umgesetzt. Die Büros sind hell und offen, die einzelnen Teams arbeiten auch räumlich zusammen. Um dem Kunden eine schnelle und unkomplizierte Beratung und Bearbeitung garantieren zu können, wurde das erste Kundenbüro der BAHN-BKK eröffnet. Speziell geschulte Kundenbetreuer gehen im direkten Kontakt auf die Fragen und Wünsche der Versicherten ein. Auch das Servicecenter (BAHN-BKK eigenes Callcenter) ist in dem Gebäude untergebracht. Seit kurzem können die Kunden die BAHN-BKK montags bis freitags von 8 - 20 Uhr kostenfrei telefonisch oder 24 Stunden am Tag über e-mail erreichen.
Presseinformation vom 22. Februar 2000
