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BAHN-BKK warnt vor verfrühtem Abschluss einer Zahnersatzversicherung
Auch Bundesgesundheitsministerium mahnt zur Vorsicht
Frankfurt / Main (jg). Die BAHN-BKK warnt alle Versicherten vor dem verfrühten Abschluss einer Zahnersatzversicherung von privaten Anbietern. Vor dem Hintergrund, dass der Zahnersatz ab dem 1. Januar 2005 nicht mehr paritätisch finanziert wird, müssen Versicherte bei gesetzlichen oder privaten Krankenversicherern eine eigene Zahnersatzversicherung abschließen.
Die aktuellen Werbemaßnahmen einiger privater Versicherer sind jedoch irreführend. „Wir raten allen BAHN-BKK-Versicherten, die Angebote genau zu prüfen, da bei der Wahl einer privaten Versicherung dauerhaft der Anspruch auf Zahnersatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung entfällt“, so Hanka Knoche, Mitglied des Vorstandes der BAHN-BKK. „Die BAHN-BKK wird gemäß der gesetzlichen Verpflichtung ebenfalls eine Zahnersatzversicherung anbieten und empfiehlt deshalb allen Kunden, besonnen und abwartend zu reagieren.“
So warnt auch das Bundesgesundheitsministerium vor einem hastigen Abschluss der 2005 notwendigen Zusatzversicherung für Zahnersatz. Die bereits jetzt verschickten Angebote zumeist privater Anbieter müssten genau geprüft werden, sagte der Sprecher des Ministeriums , Klaus Vater, am 4. August 2004.
Die BAHN-BKK wird ihre Kunden - sobald detaillierte Regelungen des Gesetzgebers vorliegen - in gewohnter Weise ab Mitte Oktober 2004 rechtzeitig, umfassend und vollständig informieren. Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 – 22 46 255 berät das Team der BAHN-BKK umfassend zum Zahnersatz sowie zu Krankenzusatzversicherungen der DEVK.
Presseinformation vom 10. August 2004
