21.02.2017

Alkohol und Rauchen: Im Doppelpack besonders riskant

Krebserkrankungen waren im Jahr 2015 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die zweithäufigste Todesursache. Für die Entstehung von Krebs ist Rauchen nach wie vor der wichtigste vermeidbare Risikofaktor. Hierüber informierte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer Pressemitteilung.

„Sowohl für das Rauchen als auch für den Alkoholkonsum gilt: Je mehr konsumiert wird, umso höher ist das Risiko für eine Krebserkrankung. Im Doppelpack sind Alkohol und Rauchen besonders riskant“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Bei Raucherinnen und Rauchern kann schon der moderate Konsum von Alkohol eher zu einer Krebserkrankung führen als bei Menschen, die nicht rauchen. Die beste Vorbeugung gegen die Entstehung von Krebs ist der konsequente Rauchstopp.“
Zehn Jahre nach einem Rauchstopp ist zum Beispiel das Lungenkrebsrisiko eines Exrauchers halbiert im Vergleich zu einer Person, die unverändert weiter geraucht hat.

Menschen, die rauchen und Alkohol trinken, finden unter den Informationsangeboten der BZgA neben Fakten zum Krebsrisiko auch Empfehlungen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Falls Alkohol konsumiert wird, sollten gesunde Frauen nicht mehr als ein Standardglas Alkohol - also ein kleines Glas Bier - pro Tag trinken, gesunde Männer nicht mehr als zwei Standardgläser Alkohol pro Tag. An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte ganz auf Alkohol verzichtet werden. Neben einem risikoarmen Alkoholkonsum und Nichtrauchen sind Bewegung, die Vermeidung von Übergewicht und eine ausgewogene Ernährung Lebensstilfaktoren, die das individuelle Krebsrisiko senken können.

Auch die BAHN-BKK bezuschusst Nichtraucherkurse und Kurse für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Kurse in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Kursdatenbank.

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