Mann, der sich impfen lässt

Impfungen schützen

Eine wichtige präventive Maßnahme zum Schutz vor Erkrankungen ist das Impfen. Die Vorteile der Impfung liegen klar auf der Hand: Nicht eine bereits ausgebrochene Erkrankung muss behandelt werden, sondern Krankheiten werden mit geringem Aufwand von vornherein vermieden. Viele Infektionskrankheiten können so vermieden werden. Und mit einer Impfung schützen Sie sich nicht nur selbst, sondern auch Personen, die aus bestimmten Gründen nicht geimpft werden können.
Eine Impfung funktioniert so:
Krankheitserreger werden durch das Immunsystem bekämpft, der Körper bildet Abwehrstoffe. Diese Reaktion des Körpers macht sich die Impfung zunutze:Der Impfstoff enthält abgetötete oder abgeschwächte Erreger einer Erkrankung. Dieser wird gespritzt. Immunsystem bildet Abwehrstoffe
 
Gelangt dann der tatsächliche Krankheitserreger in den Körper, erinnert sich das Immunsystem daran. Die Keime werden schnell abgetötet.
 
Wie lang der Impfschutz gegen verschiedene Erkrankungen hält, ist unterschiedlich. Bei manchen Erkrankungen ist man mit einer Impfung lebenslänglich geschützt, bei anderen ist der Impfschutz erst nach dreimaliger Impfung vollständig erreicht und muss nach mehreren Jahren wieder aufgefrischt werden.
 
Impfmüdigkeit
In den letzten Jahren ist häufig von der Impfmüdigkeit der Deutschen zu lesen. Dafür gibt es verschiedene Gründe:
 
  1. Die Menschen sind nicht ausreichend über den Impfschutz informiert.
  2. Es besteht die Angst vor Nebenwirkungen.
  3. Eltern empfinden die Bedrohung von Kinderkrankheiten als nicht so schlimm, da diese nur noch selten vorkommen.
 
Die Angst vor Nebenwirkungen ist unbegründet, denn die Standardimpfstoffe gehören zu den zuverlässigsten Medikamenten überhaupt. Sicher kommt es bei manchen Impfungen zu Hautrötungen, Temperaturerhöhungen oder einem leichten Krankheitsverlauf. Doch verglichen mit den Auswirkungen der tatsächlichen Erkrankung sind diese Nebenwirkungen sehr gering.
 
Mit hohen Durchimpfungsraten bei Kindern in den letzten Jahrzehnten ist es gelungen, manche Kinderkrankheiten weitgehend zurückzudrängen. Somit wurden diese Krankheiten mehr und mehr aus dem Bewusstsein der Bevölkerung getilgt und als nicht mehr so bedrohlich empfunden. Eine Impfung gegen diese Erkrankungen wird von einer zunehmenden Zahl von Eltern nicht mehr als notwendig erachtet, da scheinbar die Impfrisiken überwiegen.
 
Impfempfehlungen
In Deutschland empfiehlt die Ständigen Impfkommission (STIKO), welche Impfungen gemacht werden sollten. Diese Fachkommission gehört dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin an, der zentralen Einrichtung der Bundesregierung für die Krankheitsüberwachung und -prävention. Die Kosten für alle Impfungen, die von der STIKO empfohlen werden, übernimmt auch die BAHN-BKK. Zusätzlich übernehmen wir für verschiedene weitere Impfungen auch die Kosten, wie zum Beispiel die Zeckenschutzimpfung, die Grippeimpfung oder Auslandsreiseschutzimpfungen. Weitere Informationen finden Sie
hier
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Das Team der BAHN-BKK berät Sie gerne. Sie erreichen uns täglich von 8 bis 20 Uhr.