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Kurzzeitpflege

Vorübergehende stationäre Pflege

Viele Pflegebedürftige sind nur für eine begrenzte Zeit auf stationäre Pflege angewiesen, insbesondere zur Bewältigung von Krisensituationen bei der häuslichen Pflege oder übergangsweise im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt.
 
Für sie gibt es die Kurzzeitpflege in entsprechenden stationären Einrichtungen. Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen. Kosten für Unterkunft und Pflege muss der Pflegebedürftige selbst tragen.

Welche Leistungen stehen Pflegebedürftigen zu?

Die Leistung der Pflegeversicherung für die Kurzzeitpflege unterscheidet sich betragsmäßig nicht nach Pflegestufen, sondern steht unabhängig von der Einstufung allen Pflegebedürftigen (mit mindestens Pflegestufe 0) in gleicher Höhe zur Verfügung – für maximal 28 Tage bis zu 1.612 Euro im Jahr.
 
Bei der Kurzzeitpflege gilt, dass noch nicht verbrauchte Ansprüche aus der Verhinderungspflege übertragen werden können. Der Höchstanspruch beträgt somit 3.224 Euro für längstens 8 Wochen im Kalenderjahr.
 
Das bisherige Pflegegeld zahlt die Pflegekasse während der Kurzzeitpflege für längstens vier Wochen in halber Höhe weiter.

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