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Vollstationäre Pflege

Finanzielle Unterstützung für die Unterbringung im Heim

Die vollstationäre Pflege wird von der Pflegekasse übernommen, wenn eine häusliche oder teilstationäre Pflege nicht oder nicht mehr möglich ist. Die Pflegekasse muss die Notwendigkeit der vollstationären Pflege vom Medizinischen Dienst prüfen lassen.
 
Ausnahme: Bei Pflegebedürftigen mit der Pflegestufe III ist eine Überprüfung nicht erforderlich, da hier die Notwendigkeit der vollstationären Pflege vorausgesetzt wird.

Leistungen der Pflegekasse

Entsprechend der Pflegestufe zahlt die Pflegekasse einen pauschalen Leistungsbetrag an das Pflegeheim, jedoch maximal 75 Prozent des vertraglich festgelegten Heimentgelts. Diese Leistung ist nur für den Pflegeaufwand, die medizinische Behandlungspflege und die soziale Betreuung im Heim bestimmt. Für Zusatzleistungen (z. B. besondere Komfortleistungen bei Unterkunft und Verpflegung) muss der Pflegebedürftige selbst aufkommen.

Wie hoch sind die Monats-Pauschalen der vollstationären Versorgung?

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Das Team der BAHN-BKK berät Sie gerne. Sie erreichen uns täglich von 8 bis 20 Uhr.
Monats-Pauschale
0
231 Euro (auf Antrag Zuschuss in Höhe der Sachleistung)
I
1.064 Euro
II
1.330 Euro
III
1.612 Euro
III (Härtefall)
1.995 Euro
Darüber hinaus zahlt die Pflegekasse Vergütungszuschläge für zusätzliche Betreuung und Aktivierung, wenn die Einrichtung hierfür besondere Angebote bereitstellt.
 
Pflegebedürftige können auch vollstationäre Pflege wählen, obwohl häusliche Pflege möglich ist. Sie erhalten dann von der BAHN-BKK Pflegekasse einen Zuschuss zu den Pflegekosten in Höhe der Pflegesachleistung, die ihrer Pflegestufe entspricht, also zwischen 468 Euro und 1.612 Euro.

Vollstationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe

In anerkannten vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe zahlt die BAHN-BKK Pflegekasse 10 Prozent des Heimentgeltes, höchstens 266 Euro. Die Leistungen zahlt die BAHN-BKK Pflegekasse direkt an das Pflegeheim.

Obergrenzen beachten