27.03.2018

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Kaum eine Jahreszeit wird nach den langen Herbst- und Wintermonaten so herbeigesehnt wie der Frühling und hat so viele Facetten. Während sich der eine in den Frühjahrsputz stürzt, sind andere ganz berauscht und lassen ihren Frühlingsgefühlen freien Lauf. Und zusätzlich gibt es auch die Personen, die ein verschärftes Fitnessprogramm mit Powerdiät absolvieren, bald ist ja Bikinisaison.
 
Diesen Elan bringt leider nicht jeder auf. Obwohl die Natur zu neuem Leben erwacht, fühlen sich viele gerade im Frühjahr schlapp und müde. Die Ursachen dafür sind bis heute nicht ganz geklärt. Einige halten die Frühjahrsmüdigkeit für einen Ausläufer der Winterdepression. Denn die Reserven des Glückshormons Serotonin im Gehirn sind aufgebraucht.
 
Serotonin ist ein so genannter Botenstoff, der beim Menschen für Stimmungsänderungen sorgt. Bei zu wenig Tageslicht nimmt die Serotoninkonzentration ab. Das Schlafhormon Melatonin hingegen bleibt unvermindert und sorgt für Müdigkeit. Außerdem fehlen dem Organismus auch die Vitamine C und D sowie Magnesium und Zink. Die Folge: Abgespanntheit und allgemeine körperliche Leistungsminderung.
 
Was tun, damit der Akku wieder voll wird?
Bloß nicht schonen! Die Lebensgeister weckt man am besten mit viel Sonnenlicht, frischer Luft und Bewegung.
 
Richten Sie sich in Ihrem Tagesablauf nach der Sonne.
Stehen Sie früh auf und gehen Sie früh ins Bett. Entscheidend ist, dass unter dem Einfluss von Tageslicht im Körper Melatonin abgebaut wird.
 
Bewegen Sie sich so viel wie möglich draußen.
Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren oder planen Sie eine kleine Runde mit dem Fahrrad ein. Auf die richtige Kleidung achten – und wenn die Sonne scheint, für ausreichenden Sonnenschutz sorgen.
 
Nutzen Sie jede Gelegenheit, sich zu bewegen.
Benutzen Sie die Treppe anstatt den Fahrstuhl. Steigen Sie eine Station früher aus dem Bus und laufen Sie den Rest. Ungesund ist es auch, den Körper z.B. vor dem Computer über Stunden hinweg in derselben Position zu halten. Dabei spannen sich unmerklich die Muskeln an und bleiben anschließend in diesem Zustand. Ändern Sie immer wieder die Sitzposition.
 
Kalt-warme Wechselduschen am Morgen.
Sie regen den Kreislauf an und wirken außerdem gegen Cellulite und stärken die Abwehrkräfte. Unbedingt mit der kalten Dusche aufhören.
 
Verabschieden Sie sich von der grauen Winterkluft.
Helle, frische Farben der Kleidung reizen die Sinne und verbreiten gute Stimmung.
 
Noch ein gute Laune Tipp.
Ziehen Sie sich nicht in Ihr Kämmerchen zurück, rufen Sie eine gute Freundin oder einen guten Freund an. Gemeinsam reden und lachen bringt die Seele auf Trab.

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