03.05.2018

Nichts wie raus! Wie die Natur der Gesundheit nützt

Die Outdoor-Zeit hat begonnen: Der Frühling lockt uns mit allen nur denkbaren Farben und Formen, Gerüchen und Geräuschen ins Freie. Die Menschen strömen nach draußen in die Parks, Wiesen und Wälder. Aber hat diese Hochstimmung tatsächlich nur mit dem besseren Wetter und den längeren Sonnenstunden zu tun? Wissenschaftler sind sich einig: Natur tut gut!
 
Bewegen wir uns in der Natur, laufen durch den Wald, am Strand entlang oder über eine bunte Wiese, blühen auch wir auf. Besonders Bäume haben einen sehr positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Bei einem Spaziergang durch den Wald sinken Stresslevel und Anspannung ganz von alleine. Ursache hierfür könnten Pflanzenstoffe sein, die in Wäldern durch die Baumkronen am Boden gehalten werden und dadurch besonders ausgeprägt sind.

Das ist aber längst nicht alles, was der Kurort Wald zu bieten hat. Waldspaziergänge senken unseren Blutdruck und die Herzfrequenz, die Lungenkapazität hingegen wird gesteigert und die Elastizität der Arterien verbessert. In Japan macht man sich dieses Wissen bereits seit den 1980er Jahren zunutze. Der Aufenthalt im Wald wird dort als eigene Therapieform praktiziert. Das Ganze nennt sich "Forest Bathing".

Ein Vollbad unter Bäumen
Das "Baden im Wald" meint nichts anderes als einen achtsamen Aufenthalt unter Bäumen. Dieser japanischen Wohlfühltherapie werden Blutdruck-, Nervenaktivität-, Herzfrequenz-, und Cortisolspiegel-senkende Eigenschaften zugeschrieben. Der eigene Stresslevel sinkt, stattdessen entspannen Körper und Geist spürbar, Depressionen wird vorgebeugt und das Immunsystem gestärkt.

Aufenthalte im Wald können zudem den Heilungsprozess von Krankheiten beschleunigen. Das österreichische Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) macht sich das in verschiedenen Projekten, beispielsweise mit Schmerzpatienten, zunutze.

Persönliche Vorlieben
Natürlich haben auch andere Naturlandschaften einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Ausschlaggebend dabei sind die individuellen Vorlieben. Wenn man die Berge liebt, dann wird eine Bergwanderung sich mit Sicherheit positiv auf die eigene Gesundheit auswirken. Besonders effektvoll und erholsam soll eine gute Mischung aus verschiedenen Landschaftsbildern wie Wiesen, Wald und Seen sein.

Der Aufenthalt am Meer wiederum hat ganz andere positive Nebenwirkungen, insbesondere für Menschen mit Atemwegserkrankungen. Die salzige Meeresluft tut unseren Atmungsorganen gut. Hinzu kommen die erholsame Musik der Wellen, die Luftfeuchtigkeit und der immunstimulierende Meereswind.


Für welches Landschaftsbild Sie sich auch immer begeistern mögen: "Nichts wie raus in die Natur!", sollte jetzt Ihr Motto sein!

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