03.06.2019

Insektenstiche - wie Sie vorbeugen und was hilft

So schön die warme Jahreszeit ist, bringt sie doch immer eine Menge Plagegeister mit sich. Die Hiobsbotschaft gleich vorweg: Einen 100-prozentigen Schutz gegen die Blutsauger gibt es nicht. Es sei denn, man verbarrikadiert sich zur schönsten Zeit des Jahres im Haus. Und wer möchte das schon?

Vorbeugung von Insektenstichen
Allerdings können Sie einige vorbeugende Schutz-Maßnahmen treffen, um das Risiko für Insektenstiche möglichst gering zu halten.
  • Das oben beschriebene Szenario der gedeckten Kaffeetafel ist natürlich ein Lockruf für Wespen. Bei solchen Anlässen sollten Sie sehr genau schauen, was so herumschwirrt und sich möglicherweise auf dem Kuchenstück niederlässt, das Sie sich gerade in den Mund schieben möchte. Außerdem gilt: Nicht nur vor, auch nach dem Essen Hände waschen! Besonders bei Kindern sollten Sie auf saubere Finger und Münder achten, um Stiche zu vermeiden.
  • Achtsamkeit ist auch beim Trinken im Freien erforderlich. Denn hier kann man schnell in Lebensgefahr geraten, hat sich eine Wespe beispielsweise in eine Flasche oder eine Getränkedose verirrt. Decken Sie Gläser ab, wenn Sie nicht daraus trinken. Tipp: Bohren Sie ein Loch durch einen Bierdeckel oder den Deckel eines Einmachglases und stecken Sie einen Strohhalm hindurch, so sind Getränk und Trinkender perfekt geschützt.
  • Bitte keine hektischen Bewegungen, wenn sich Ihnen ein stechendes Insekt nähert. Das Herumfuchteln mit Armen und Händen macht die Tierchen erst recht aggressiv, weil sie sich bedroht fühlen.
  • Barfußlaufen stellt in puncto Insektenstiche eine weitere Gefahrenquelle dar. Achten Sie bitte besonders gut darauf, wohin Sie treten.       
  • Fenster und Terrassentüren können durch Insektenschutznetze abgesichert werden. Möchten Sie lieber ohne Netz lüften, lassen Sie währenddessen abends das Licht ausgeschaltet.
  • Das Aufstellen von Anti-Mücken-Kerzen ist durchaus sinnvoll. Alternativ kann man mit ätherischen Ölen denselben Effekt erzielen. Besonders wirksam dabei sind Citronella, Lemon-Eukalyptus, Zimt, Rosmarin, Zitronengras, Zeder, Pfefferminze oder Nelke.

Erste Hilfe nach einem Insektenstich
Wenn es trotz allen Vorsichtsmaßnahmen doch passiert und die Haut leicht gerötet, eventuell geschwollen ist und schmerzt oder juckt, helfen folgende Maßnahmen:

  • Ein kühler feuchter Umschlag hilft bei Insektenstichen prima. Er wirkt schmerzlindernd und sorgt dafür, dass die Stelle nicht so heftig anschwillt.
  • Eine ähnliche Wirkung bietet ein Kühlakku. Die Kälte reduziert den Juckreiz, wirkt abschwellend und mindert die Gefahr einer Entzündung.
  • Halbieren Sie eine Zwiebel und legen Sie die Hälfte mit der Schnittfläche nach unten ca. zehn Minuten auf den Stich. Dieses Hausmittel mindert den Juckreiz und wirkt gleichzeitig desinfizierend.
  • Das Gel der Aloe Vera-Pflanze hilft ebenfalls sehr gut bei Insektenstichen. Es wirkt desinfizierend, lindert den Schmerz sowie Juckreiz und hilft beim Heilen.
  • Die Blätter des Spitzwegerichs wachsen in den Sommermonaten fast überall. Sie sind ein echtes Erste-Hilfe-Mittel gegen Insektenstiche. Das zerriebene Kraut sorgt dafür, dass der Schmerz nachlässt und unterstützt die Abheilung von Entzündungen.
  • Teebaumöl können Sie ebenfalls nutzen. Es wirkt kühlend und desinfizierend.

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