23.08.2019

Brexit: Auswirkungen auf den Krankenversicherungsschutz

Stimmt das britische Parlament nicht bis zum 31. Oktober 2019 einem Austrittsabkommen mit der EU zu, kommt es voraussichtlich zum sogenannten "harten Brexit". Dieser hätte auch Auswirkungen auf Ihren Krankenversicherungsschutz, wenn Sie sich beispielsweise als Tourist, Studierender oder entsandter Arbeitnehmer im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland aufhalten.

Ab dem 01. November 2019 wäre die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) dort nicht mehr gültig. Bei einer Arzt- oder Krankenhausbehandlung in Großbritannien und Nordirland müssten Sie dann damit rechnen, dass Sie privat abgerechnet werden und die Rechnung selbst bezahlen müssen. Wir könnten Ihnen die Kosten nur erstatten, wenn Sie sich bereits am 31. Oktober 2019 im Vereinigten Königreich aufgehalten haben und von einem Vertragspartner des Nationalen Gesundheitsdienstes (NHS) behandelt wurden. Die Erstattung erfolgt dabei maximal in Höhe der deutschen Vertragssätze und unter Berücksichtigung der hier geltenden Zuzahlungen.
 
Wir raten Ihnen deshalb: Schließen Sie in jedem Fall eine Auslandsreisekrankenversicherung ab. Bei unserer Kooperationspartnerin DEVK erhalten Sie diese bereits ab einem Jahresbeitrag von 8,30 Euro.
 
Sie planen einen längeren Aufenthalt in Großbritannien oder Nordirland über den 31. Oktober 2019 hinaus? Setzen Sie sich bitte mit uns vorab in Verbindung. Wir informieren Sie gerne zu Ihrem Versicherungsschutz und den Leistungsansprüchen.
Das Team der BAHN-BKK berät Sie gerne. Sie erreichen uns täglich von 8 bis 20 Uhr.