Fit unterwegs auf zwei Rädern

Gestalten Sie Ihren Alltag aktiv

Held des Radfahrens
Um mit Radfahren einen gesundheitlichen Effekt zu erzielen, sollten Sie mindestens täglich eine halbe Stunde in moderater Intensität fahren. „Moderat“ heißt hierbei, dass Puls und Atmung etwas erhöht sind, ohne dass Sie außer Puste oder ins Schwitzen geraten. Das schaffen Sie beim Radfahren auch dadurch, dass Sie möglichst regelmäßig treten. Wählen Sie einen leichten Gang, dadurch erhöht sich die Frequenz Ihres Tretens.
 
Vielleicht erscheint Ihnen eine halbe Stunde täglich viel. Diese Zeit muss jedoch nicht am Stück absolviert werden. Auch drei mal zehn Minuten Radfahren lassen sich Ihrer Bewegungsbilanz gutschreiben.

Gesundheitliche Effekte

Für das Herz-Kreislauf-System
Wer regelmäßig Rad fährt, verbessert die Leistungsfähigkeit seines Herzens. Bluthochdruck als Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt kann verhindert bzw. abgemildert werden.
 
Für die Muskulatur
Beim Radfahren beanspruchen Sie Muskeln in den Beinen, im Rumpf und Bauch. Aber auch Muskeln im Rücken, in der Schulter und in den Armen werden gekräftigt.
 
Für die Lunge
Die Lunge wird gleichmäßig mit Sauerstoff versorgt, die Lungenfunktion dadurch optimiert.
 
Für den Fettstoffwechsel
Pro Minuten leichten Radfahrens verbrennt Ihr Körper ca. vier bis fünf Kalorien. Auf kurzen Strecken – unter 45 Minuten – geht es zuerst an die Kohlenhydratreserven, die in Ihrem Körper vorhanden sind. Fett wird erst bei einer längeren Fahrtzeit verbrannt.
 
Für Ihr Wohlbefinden
Sport und Bewegung wirken sich allgemein positiv auf Ihre Psyche aus. Schon nach 30 Minuten Ausdauersport wie Radfahren werden Glückshormone ausgeschüttet. Mit Radfahren können Sie zusätzlich Stress abbauen und Ihr Selbstwertgefühl steigern.

Von Lenker, Sattel und Sitzposition

Wer das Radfahren zu seiner bevorzugten Bewegungseinheit macht, sollte darauf achten, dass er die richtige Haltung auf seinem Fahrrad hat:
  • Damit die Handgelenke nicht schmerzen, sollte die Hand so auf dem Lenker aufliegen, dass sie mit dem Unterarm eine gerade Linie bildet.
  • Um Nackenprobleme zu vermeiden, sollte Ihr Oberkörper im Winkel von 45 Grad geneigt sein. Stellen Sie deshalb Ihren Sattel nicht schräg nach unten ein, sondern waagerecht.
  • Die Höhe des Sattels ist optimal, wenn Ihr Knie noch leicht gebeugt ist, wenn das Pedal ganz unten steht.

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