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Leben in Wohngruppen

Förderung der Gemeinschaft

Um es Pflegebedürftigen zu ermöglichen, so leben zu können, wie sie das möchten, werden Wohnformen zwischen der ambulanten und der stationären Betreuung zusätzlich gefördert. Unter bestimmten Umständen gibt es für solche Wohngruppen je Bewohner 205 Euro monatlich zusätzlich, um dem höheren Organisationsaufwand gerecht werden zu können.
 
Darüber hinaus gibt es ein Initiativprogramm zur Gründung ambulanter Wohngruppen. Dieses wird mit 2.500 Euro pro Person (maximal 10.000 Euro je Wohngruppe) für notwendige Umbaumaßnahmen in der gemeinsamen Wohnung gefördert. Das Initiativprogramm endet, wenn die von den Pflegekassen bereitgestellten Mittel aufgebraucht sind.

Pflegeleistungen gemeinsam nutzen

Versicherte können Pflegeleistungen auch gemeinsam mit anderen Leistungsberechtigten in Anspruch nehmen. Dieses so genannte „Poolen” von Leistungsansprüchen soll insbesondere die Situation bei ambulant betreuten Wohnformen und Senioren-WGs verbessern und ihre Nutzung fördern.
 
Beispielsweise kümmert sich in einem Wohnhaus oder in einer Wohngemeinschaft ein zugelassener Pflegedienst um mehrere Pflegebedürftige. Dadurch werden in vielen Fällen Zeit und damit Geld gespart, aus dem dann zusätzliche Betreuungsleistungen finanziert werden können, wie zum Beispiel gemeinsames Vorlesen.
 
Die durch „gepoolte” Leistungsansprüche erschlossenen Wirtschaftlichkeitsreserven sind vom ambulanten Pflegedienst ausschließlich im Interesse der am „Pool” beteiligten Pflegebedürftigen für die Betreuung zu nutzen. Das bedeutet: Das „Poolen" von Leistungen bringt mehr Zeit für Zuwendung.

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