Konflikte am Arbeitsplatz:
So gehen Sie damit um

Konflikte am Arbeitsplatz fühlen sich selten gut an
Wir wünschen uns ein gutes Miteinander und eine positive Stimmung. Und doch gehören Konflikte zum Arbeitsalltag dazu. „Konflikte am Arbeitsplatz sind kein Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft.
„Denn überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es unterschiedliche Sichtweisen, Prioritäten und Erwartungen“, erklärt Julia Muris vom Netzwerk Gesundheit der BAHN-BKK.
Ein Konflikt bedeutet zunächst nur, dass eine Situation unterschiedlich bewertet wird. Trotzdem belasten Konflikte häufig; sie kosten Energie, machen unruhig und beschäftigen uns länger als viele andere Themen im Job. „Soziale Konflikte gehören zu den stärksten Stress-Auslösern im Arbeitsalltag“, weiß Muris.
Sie wirken direkt auf unsere Beziehungen und damit auf unser Bedürfnis nach Sicherheit und Zugehörigkeit. Anders als im Privatleben können wir ihnen im Job oft nicht ausweichen: Wir müssen weiter zusammenarbeiten und uns abstimmen. Diese emotionale Nähe bei gleichzeitiger Abhängigkeit verstärkt den Stress.
Unangenehm, aber normal: Reibereien am Arbeitsplatz
Konflikte seien wichtige Signale, so Muris. Sie zeigen, dass etwas geklärt oder verändert werden muss. Daher: Ein bewusster Umgang mit Konflikten hilft, die eigene mentale Gesundheit zu schützen und nützt der Zusammenarbeit.
