Neben den großen Vier – Tinder, Bumble, Hinge, OkCupid – gibt es Nischenangebote für bestimmte Wertegemeinschaften und solche,
bei denen nicht das Foto im Vordergrund steht.
Wer drei Apps parallel bespielt,
mehrere Kontakte gleichzeitig
führt und sich beim Einschlafen
fragt, ob jemand geantwortet hat,
betreibt Online-Dating wie einen
Zweitjob. Nutzungszeiten bewusst
zu begrenzen, schützt den eigenen
emotionalen Haushalt.
Es ist ein unreifer Kommunikationsstil
des Gegenübers – kein Urteil
über die eigene Person. Wer das
verinnerlichen kann, schützt seinen
Selbstwert erheblich.
Denn: Je länger man chattet, desto
mehr baut man sich eine Fantasieperson
zusammen. Früh ein Date vorschlagen,
Erwartungen in Schach halten.
Vereine, Kurse, Veranstaltungen –
echte Begegnungen entstehen oft
noch am leichtesten dort, wo man
gemeinsam etwas tut.